"Gespenster"
von FrogCat

Im Traum sah ich Gespenster,
die hämisch an meinem Fenster
vorbeieilten und wild schrien.
Ich schlief, konnte nicht entfliehn.

Als sich das Fenster auftat,
sah ich, daß der Morgen naht.
Die Sonne scheint mir ins Gesicht,
doch ich vergesse jene Träume nicht.

Der Mond der nächsten Nacht
hat mir gespenstisch zugelacht.
In Angst und Pein verkrochen
begann die Wut in mir zu kochen.

Zog im Zorn mein Schwert,
von Dämonen der Ängste verehrt;
durchbohrte damit die Gespenster.
Wie von allein schloß sich das Fenster.


15.01.1983



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