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Doch in diesem Moment sauste etwas an ihnen vorüber. Es war wohl nur ein Radfahrer gewesen, doch duftete es mit einem Male so lieblich, Himmelsmusik erklang... Sepp-José vergaß den General; er rannte einfach hinterher. Er lief durch die Wüste, stach sich an Kakteen und kam fast um vor Durst. Dann saß sie da. Lieblich klang ihre Stimme: "José, ich habe solange auf dich gewartet." Er hatte seine Kaktusprinzessin gefunden! Sie schlossen einander in die Arme und wurden auf der Stelle Mann und Frau. "Aber eines brauche ich noch", sagte der José-Sepp, "Musik"
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und packte sein Horn aus. Die Kaktusprinzessin war entzückt: "Mi amor, wie wundervoll, davon können wir sogar leben. Hier gibt es viele, viele Touristen, die nur darauf warten, daß jemand Musik macht." "Touristen" rief der José-Sepp, "die kenne ich, den Volksstamm gibt es auf der ganzen Welt." "Tatsächlich", staunte da die Kaktusprinzessin, denn sie war noch nicht so weit gereist wie ihr Mann, nur bis Guerrero Negro. Das machte aber nichts, weil sie nämlich nicht nur wunderschön, sondern auch sehr, sehr klug war.
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